Der Verbraucherschutz
Die berechtigten Interessen der Verbraucher zu erkennen, zu wahren und zu schützen gehört genauso wie die Befriedigung von Bedürfnissen der Verbraucher zu den obersten Aufgaben von Verbraucherschutz in der Bundesrepublik Deutschland. Ganz konkret lässt sich die Arbeit der Verbraucherschützer an fünf Punkten festmachen.
Da wäre zunächst der Schutz vor gefährlichen und defekten Produkten wegen mangelnder Qualitätssicherung, der Schutz des Verbrauchers vor unlauteren Geschäftsbedingungen und vor unlauterer Werbung sowie vor überhöhten Preisen. Außerdem widmet sich der Verbraucherschutz der Aufgabe die Wünsche und Interessen des einzelnen Verbrauchers zu stärken und damit verbunden der Kampf zur Durchsetzung von individuellen Verbraucheransprüchen.
Die Verbraucherschützer wissen ebenso wie die Verbraucher selbst um die Tatsache, dass ein absoluter Verbraucherschutz niemals realisiert werden kann. Die Methoden des Verbraucherschutz wurden in der Vergangenheit stets optimiert und erweitert, der wichtigste Eckpfeiler für den Verbraucherschutz besteht in gesetzlichen Maßnahmen, der Gesetzgeber erlässt also Reglementierungen und Vorschriften, schafft eine Förderung des Wettbewerbes und so durch gezielte Eingriffe günstigere Marktpositionen für die Verbraucher.
Wettbewerb bedeutet fast immer eine höhere Produktvielfalt und dies bei sinkenden Preisen und steigender Qualität. Auch Interessengemeinschaften, Verbände und Vereine sind ein wichtiges Instrument zur Wahrung des Verbraucherschutzes. Ihr Wirken schafft mehr Transparenz, kürzere Kaufentscheidungsphasen und zusätzliche Informationen durch veröffentlichte Produkttests oder Gütesiegel.